Fahrrad fahren – Sport und Hobby zugleich

Ob das Rennrad, Mountainbike oder das Fixi ohne Bremsen und Gepäckträger – das Fahrrad ist individuelles Verkehrsmittel, Sportgerät und Hobby zugleich. Ob mit dem Mountainbike im Outback über Stock und Stein oder mit dem normalen Straßernrad auf bekannten Radstrecken über Schlösser und Seen.

Ein Fahrrad bringt viele Vorteile mit sich

Das Fahrrad ist das preisgünstigste Individual-Verkehrsmittel und vernahm seine Entwicklung mit der Industrialisierung Europas mit Beginn des 19. Jahrhunderts. Zunächst als Laufgerät aus Pferdefuhrwerken abgeleitet, kam es dann vom 19. zum 20. Jahrhundert zur Entwicklung von Pedal- und Kettentrieb mit einfachen Vollgummireifen, sowie dann Anfang des 20. Jahrhunderts zur Entwicklung von luftgefüllten Reifen. In der heutigen Zeit haben Fahrräder hochwertige Getriebeübersetzungen mit Ketten- oder Nabenschaltung sowie Fahrgestellen aus verschiedenen Materialien wie Stahl, Aluminium, Karbon oder Titanium.

Fahrrad fahren als großer Sport

Das Fahrrad ist neben dem Fortbewegungsmittel auch Freizeit und Sportgerät, die berühmteste Variante des Radsportes ist die Tour de France, wo in 20 Etappen durch jeweiliges Zeitfahren der Tagessieger mit dem gelben Trikot und der Gesamtsieger nach dem Zieleinlauf im Pariser Champs-Elysées geehrt wird. Hochleistungs-Rennräder verfügen über besonders gewichtsreduzierte Materialien wie Titanium legierte Rahmen und hohl gefräste Kettenräder, wobei nach dem Regelwerk des internationalen Radsportverbandes UCI das Wettkampf-Rennrad ein Mindestgewicht von 6,8 kg aufweisen muss. Leistungssportler legen in der Königsetappe der Tour der France in den französischen Alpen oder Pyrenäen mehrere Höhenkilometer zurück und nehmen in der Hitze des Leistungsmarathons isotonische Getränke zur Flüssigkeitsregulierung ein, aber auch der Freizeitenthusiast gewinnt durch das Fahrrad viel an Erlebnissen und Fitness. Sonderangebote rund ums Fahrrad können die zumeist hochpreisigen Räder dabei auch für Sportbegeisterte mit kleinerem Budget realistisch werden lassen.

Auch als Friezeitaktivität eine tolle Angelegenheit
Ob die Seenplatte in Brandenburg bei Berlin oder die Via Romana als Straße zu Rom, so können Radwanderer mit dem Fahrrad in mehreren Etappen einige Hundert Kilometer zurücklegen. Das Mountainbike als Fahrrad für das Gelände macht wiederum mit Hochgangübersetzung und pneumatischer Federung auch extreme Geländeformationen mit Morast und hohen Steigungen für den Outback-Freak zugänglich. Nicht zu vergessen das Fixie, welches ein Fahrrad ohne Bremsen, Schaltung und Licht als Trend aus den USA nach Deutschland kam und sich als Produkt des dichten Grosstadt-Dschungels für die Überwindung von dichten Füssgänger- und Staumassen ableitet.

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